Der krönende Abschluß unserer Rüstzeit ist wie immer der Gebetsabend gewesen. Einen ganzen Abend beten – das soll „das Schönste“ sein? Unsere Rüstzeitkids behaupten das jedenfalls immer wieder 🙂
Los gings mit der letzten ANDACHT:
Jeruschalajim
ist das hebräische Wort für Jerusalem.
Im Hebräischen gibt es eine Besonderheit: es gibt nicht nur Einzahl und Mehrzahl, sondern auch die Dualform, also Dinge, die es zweimal gibt. Dabei wird יים- (-ajim) an die Worte angehängt, die paarweise vorhanden sind.
- עין (Ajin) Auge und עיניים (Ajiniim) – zwei Augen (auch Quelle)
- רגל (rägäl) Fuß und רגליים (Raglajim) – zwei Füße
- נעל (Na’al) Schuh und נעליים (Na’alajim) – zwei Schuhe
Das gilt auch für Ohren, Schultern, Socken…
Und nun heißt es Jeruschalajim – da steckt schon im Wort drin, dass es Jerusalem zweimal gibt 🙂
Johannes auf Patmos darf einen Blick ins himmlische Jerusalem werfen und beschreibt es als unbeschreiblich schön.
„Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte (Zelt :-)) Gottes bei den Menschen! Und ER wird bei ihnen wohnen, und sie werden Sein Volk sein, und ER selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu!…. ER zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott, die hatte die Herrlichkeit Gottes; ihr Leuchten war gleich dem alleredelsten Stein, einem Jaspis, klar wie Kristall; sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore… Und der Kern der Mauer war aus Jaspis und die Stadt aus reinem Gold, gleich reinem Glas….Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen, ein jedes Tor war aus einer einzigen Perle, und die Straße der Stadt war aus reinem Gold wie durchscheinendes Glas. Und ich sah keinen Tempel darin; denn der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, ER und das Lamm (Jesus). Und die Stadt bedarf keiner Sonne noch des Mondes, dass sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm (Jesus)…
Und er zeigte mir einen Strom lebendigen Wassers, klar wie Kristall, der ausgeht von dem Thron Gottes und des Lammes,
mitten auf ihrer Straße und auf beiden Seiten des Stromes Bäume des Lebens, die tragen zwölfmal Früchte, jeden Monat bringen sie ihre Frucht, und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker…“ (Offenbarung des Johannes 21+22)
Gebetsabend

Fertig vorbereitet mit den Jugendlichen, die schon so oft dabei waren 🙂
Es ist wunderbar, so tolle Mitarbeiter zu haben, die auch gleich Gebets- und Segensstationen übernehmen.

„Klagemauer“
Die Juden gehen zur Westmauer des Tempels, um dort Gott nahe zu sein.
Setze dich hin, schließe deine Augen und stelle dir vor, Jesus sitzt neben dir.
Was würdest du ihm gerne erzählen?

„Tempel„
Lass dein Lob wie Weihrauch zu Gott aufsteigen.
Für welche Dinge oder Sachen möchtest du Gott loben?
Schreibe einen Brief an Gott und lege ihn in den Tempel.

Mahane Yehuda Markt
Wofür bist du Gott dankbar?
Schreibe es auf einen Zettel und lege ihn in einen Korb.

Jeruschaljim – Stadt des Friedens
Wo ist kein Frieden in dir?
Wo ist kein Frieden um dich herum?
Welche Dinge gibt es in deinem Leben, wo du Gott oder andere Menschen verletzt hast?
Schreibe alles, was dich belastet und nicht gut ist auf einen Zettel. (HIER findest du ein paar Fragen als Hilfe)
Sage es Gott.
Das kannst du auch gemeinsam mit einem Mitarbeiter tun.

Am Ende wurde alles verbrannt, es ist nun endgültig weg und du kannst neu anfangen.

Via Dolorosa – Kreuzweg
Welche Sorgen und Klagen hast du?
Was drückt dich nieder, wie ein schweres Kreuz?
Worüber weinst du?
Was liegt dir schwer auf dem Herzen?
Worum möchtest du Gott bitten?
Baue ein Kreuz aus den Ästen. Bete dabei.
Lege dein Kreuz – mitsamt deinen Sorgen – bei Jesus am Kreuz ab.

Dormitio – Grab Davids und Marias
Möchtest du zu Gott gehören?
Möchtest du ab jetzt mit Gott (neu) dein Leben gehen und ganz auf Gott vertrauen – so wie David und Maria?
Wenn du dein Leben Gott übergibst, bist du ein Heiligtum Gottes.
Falte ein Herz, schreibe deinen Namen darauf und lege es ans Kreuz.


Das himmlische Jerusalem
Wie stellst du dir die himmlische Stadt vor?
Das himmlisches Jerusalem – Straßen aus Gold und Tore aus Edelsteinen, die Hütte Gottes bei den Menschen, kein Leid keine Tränen, kein Geschrei, …
Bemale eine Leinwand mit dem himmlischen Jerusalem so wie du es dir vorstellst.






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