Unser Fastentuch

Zur Christenlehre gehören die Geschichten aus der Bibel.
Wir wollten ein Fastentuch mit unseren Lieblingsgeschichten gestalten.
Das war gar nicht so einfach. Zum einen, weil es ziemlich viele Lieblingsgeschichten gab und zum anderen, weil manche besonders oft vorkamen – wir hätten die Arche Noah bestimmt 5 mal malen können 🙂 Aber auch der Turmbau zu Babel wäre fast doppelt gemalt worden. Und der Plan musste noch ein paar mal geändert werden, um die Geschichten unterzukriegen.

Etwa 50 Kinder von Vorschule bis 6. Klasse und ein paar Jugendliche und Muttis haben über Wochen an den einzelnen Bildern gemalt. Manche kleinen Künstler haben es ganz allein geschafft. Unsere Künstlerin Annett Beier hat sie ermutigt, Tipps gegeben und am Ende manchem Bild noch den „letzten Schliff“ verpasst. Sie war die ganzen Wochen in Wildbach dabei und hat uns großartig unterstützt. Vielen herzlichen Dank! Auch an meine Tochter, die für Kinder, denen es schwer fiel, die Vorlagen gezeichnet hat. DANKE an alle die großen und kleinen Künstler, die so viel Liebe und Zeit in ihre Bilder investiert haben, an die wunderbaren Mamas und Jugendlichen, die uns unterstützt haben und nicht zuletzt an die Wildbacher „Nähfrauen“, die mit viel Geschick und Geduld die Tücher am Ende zusammengenäht haben. Danke an Sebastian und Annett für das Gefummel beim Aufhängen und an unsere wunderbare Pfarrerin für die „Einweihung“ unserer Fastentücher im Gottesdienst.

Hier sind ein paar Bilder, die die Entstehung der Tücher zeigen:

Wir haben mit Acrylfarben auf Leinwand gemalt und mit Edding- und Acrylstiften den Bildern den letzten Schliff verpasst.


Das erste Tuch zeigt Geschichten des Alten Testamentes.
Es sind immer drei – meist zusammengehörende – Bilder nebeneinander.
Hier in der Diashow seht ihr sie auch noch einmal alle einzeln:

Das mittlere Tuch zeigt oben an den Ecken die Weihnachtsgeschichte – einmal die Geburt im Stall und einmal die Weisen aus dem Morgenland.
An den Außenseiten sind Ereignisse aus dem Leben Jesu und Wunder, die ER gewirkt hat.
Die restlichen Bilder bilden ein Kreuz und zeigen die Leidensgeschichte.
Unten in den Ecken befinden sich Menschen unter dem Kreuz:
Links sind Jesu Mutter Maria und sein Jünger Johannes.
Rechts der Hauptmann, der erkennt, dass Jesus wirklich Gottes Sohn ist.

Das dritte Tuch ist das Oster-Tuch. Es zeigt die verschiedenen Begegnungen mit dem Auferstandenen, aber auch, wie es danach weiterging. Und wie Jesus heute noch mitten unter uns ist.

Und so hängen die Tücher jetzt in der Kirche in Wildbach und können dort im Original angeschaut werden 🙂

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